Puma will die Wende zur Sportmarke schaffen

PUMA CEO Björn Gulden

PUMA CEO Björn Gulden

Puma, die traditionsstarke Sportmarke aus Deutschland, will mit einem neuen Fokus auf das ursprüngliche Kerngeschäft neue Umsatzziele erreichen. Nachdem das Unternehmen einige Jahre vornehmlich auf Fashion- und Sportlifestyle-Produkte gesetzt hatte, soll nun eine Umkehr in der Wahrnehmung der Konsumenten stattfinden.

Ähnlich wie das ebenfalls in Herzogenaurach ansässige Unternehmen adidas will auch Puma in Zukunft wieder stärker als Sportmarke mit dem Schwerpunkt auf funktionale Sportkleidung wahrgenommen werden.

Umsatzrückgang und Neuausrichtung

Im ersten Quartal 2014 musste Puma einen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von rund 7 Prozent auf 725,7 Millionen Euro in Kauf nehmen. Belastet wurde das Ergebnis unter anderem den schlechter als erwarteten Verkauf von Produkten mit hoher Marge, etwa Motorsport-Schuhen.

Auch die Währungskursentwicklung schlägt im SDAX-Unternehmen negativ zu Buche. Das operative Ergebnis (Ebit) ging im 1. Quartal um rund 26% auf 58,6 Millionen Euro zurück, das Konzernergebnis reduzierte sich um rund 30% auf 35,6 Millionen Euro.

PUMA CEO Björn Gulden setzt als Gegenmaßnahme unter anderem auf eine flachere Firmenhierarchie und die schnellere Markteinführung von Produkten. Zudem sei zur Neuausrichtung die größte Werbekampagne seit zehn Jahren geplant.

Sponsoring-Partnerschaften im Fußball

Im Januar gab PUMA den größten Sponsoringvertrag in der Geschichte des Unternehmens bekannt. Ab dem 1. Juli 2014 wird die Sportmarke offizieller Partner und Ausrüster des Londoner Arsenal Football Clubs, dem Spitzenreiter der englischen Premier League. Neben einem Ausrüstervertrag hat PUMA umfangreiche Lizenzrechte erworben, um Arsenals Merchandise-Geschäft weltweit auszubauen.

PUMA ist eine der weltweit führenden Sportmarken, die Schuhe, Textilien und Accessoires designt, entwickelt, verkauft und vermarktet. Seit über 65 Jahren stellt PUMA Produkte in den Performance- und sportlichen Lifestyle-Produktkategorien Fußball, Running, Training und Fitness, Golf und Motorsport her.

Zur PUMA-Gruppe gehören die Marken PUMA, Cobra Golf, Tretorn, Dobotex und Brandon. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte in über 120 Ländern und beschäftigt weltweit mehr als 10.000 Mitarbeiter.

Bild: Christoph Maderer / Dirk Bruniecki / PUMA

Der Artikel Puma will die Wende zur Sportmarke schaffen wurde am 17. Mai 2014 von Oliver veröffentlicht und der Kategorie Wirtschaft zugeordnet. Stichwort(e): Fashion, PUMA, Sport. Bewertung:

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