PUMA mit schwachem Quartalsergebnis

PUMA Clyde 1978

PUMA Clyde 1978

Das erste Quartal 2013 gestaltet sich für den Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach als schwierig. Die konsolidierten Umsätze fallen währungsbereinigt um 2,3% auf 782 Millionen Euro, der Gewinn pro Aktie geht von 4,92 Euro auf 3,36 Euro zurück. Björn Gulden wurde als neuer CEO ernannt. PUMA-Partner Borussia Dortmund erreicht derweil das Champions League-Finale, und beschert der Marke erhöhte Präsenz und Sichtbarkeit im Sportumfeld.

Das Sportlifestyle-Unternehmen kommt im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres nicht aus seinem Umsatztief heraus und vermeldet aktuell einen Rückgang der Einnahmen um 2,3% auf 782 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu den belastenden Faktoren zählen unter anderem das schwache Konsumumfeld in den Zielmärkten der Eurozone sowie die tendenziell schwache Umsatzentwicklung in Asien. Auch der ungewöhnlich lange Winter trug seinen Teil zum Umsatzrückgang bei.

Laufen und Teamsport als Umsatzgaranten

In Nord- und Süd-Amerika haben sich die Umsätze hingegen positiv entwickelt, und sind währungsbereinigt um 1,8% auf 260 Millionen Euro gestiegen. Umsatzsteigerungen konnten dabei auch die Tochtergesellschaften in Brasilien und Mexiko verzeichnen, die vom erhöhten Absatz der Teamsport-Produkte profitieren. In Argentinien konnte der Konzern mit seinen Lifestyle-Produkten ebenfalls Erlössteigerungen erzielen.

Weniger positiv verlief die Entwicklung für den traditionsreichen Hersteller hingegen in der Region Asien/Pazifik. Hier gingen die Umsätze währungsbereinigt um 2,9% auf 173 Millionen Euro zurück. Durch ein starkes Wachstum der Kategorien Running und Teamsport verlief das erste Quartal in Indien und Australien positiv. Japan und China konnten jedoch nicht mit hohen Absatzzahlen glänzen, und beeinträchtigen mit den jeweiligen Umsatzrückgängen das Gesamtergebnis in der Asien/Pazifik-Region.

Starkes Wachstum von PUMA im E-Commerce

Der Umsatz mit Sportschuhen ist eingebrochen und liegt 7,8% unterhalb der Vorjahreszahlen. Dies ist unter anderem auf fehlende Großveranstaltungen wie die Fußball-WM zurückzuführen. Auch die Fußball-Vereine und Mannschaften, die Puma bislang ausrüstet, sind bereits frühzeitig aus der Champions League ausgestiegen. Hierunter leidet die Sichtbarkeit der Marke im Markt und unter den Verbrauchern. Mit dem BVB Dortmund hingegen hat PUMA eindeutig auf das richtige Pferd gesetzt.

Im Einzelhandelsgeschäft konnte sich PUMA in Q1/2013 weiter positiv entwickeln. Die Einzelhandelsumsätze stiegen währungsbereinigt um stattliche 13,9% auf 135 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anteil am Gesamtumsatz von 17,3%. Größter Faktor und Umsatztreiber war das sehr gute Ergebnis im Online-Handel, insbesondere im nordamerikanischen E-Commerce.

Bild: PUMA Clyde 1978

Der Artikel PUMA mit schwachem Quartalsergebnis wurde am 15. Mai 2013 von Oliver veröffentlicht und der Kategorie Wirtschaft zugeordnet. Stichwort(e): Lifestyle, PUMA, Sport. Bewertung:

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